Pari

Die 1977 in Teheran geborene Iranerin Pari ist die erste Stipendiatin der Michael Horbach Stiftung.  Die Künstlerin studierte zunächst Englisch und Indogermanistik. Im Jahr 2009 begann sie als Autodidaktin mit der Malerei.

Paris Kunst erfordert ein intensives Einsehen und ein Verständnis ihrer persönlichen Biographie. Viele ihrer Werke  sind durch ein ambivalentes Verhältnis zu ihrem Herkunftsland und der Wechselwirkung mehrerer Kulturen bestimmt. Denn obwohl Pari mittlerweile in Deutschland beheimatet ist, bleibt ihr Herkunftsland weiterhin ein bestimmendes Thema - für sie persönlich aber auch für ihr künstlerisches Schaffen.

Paris Kunst zu beschreiben ist leicht – und fällt doch schwer. Sie arbeitet vorwiegend in Serien, es entstehen Bilder zu bestimmten, immer wiederkehrenden Themenkomplexen. Besonders präsent sind dabei die Themen Traum und Realität. Durch farbliche Differenzierungen kann man die verschiedenen Realitätsebenen im Bild leicht identifizieren, ohne das ihre Bilder dadurch inhaltlich auseinander fallen. Sie verbinden sich und entfalten dabei eine nachdenkliche, fast schon melancholische Wirkung.